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Microsoft-Standort in Paris
Foto: Gonzalo Fuentes / REUTERS
Microsoft will zusätzliche 4800 Jobs streichen. Das entspricht rund zwei Prozent der Belegschaft. Schon zuvor hatte das Unternehmen angekündigt,9000 Stellen einsparen zu wollen. Die geschäftsführende Vizepräsidentin Amy Coleman betonte,die wegfallenden Jobs würden »nicht durch künstliche Intelligenz ersetzt«. Dennoch hängt die Kürzung mit der neuen Technologie zusammen: Die zunehmende Automatisierung verändere die Arbeitsprozesse,so Coleman.
Damit folgt Microsoft einem anhaltenden Trend: In den vergangenen Monaten haben US-Technologiekonzerne nach Angaben des Portals Layoffs.fyi etwa 120.000 Jobs abgebaut. Vor allem Cloudanbieter wie Microsoft,Google oder Amazon Web Services (AWS) stehen wegen der steigenden Kosten für den Aufbau neuer Rechenzentren unter Sparzwang. Allein Microsoft will im laufenden Jahr 190 Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur investieren.
Gleichzeitig treibt der Bauboom bei Rechenzentren die Preise für Computerchips in die Höhe. Dies dämpft Microsofts Videospiele-Geschäft. Der Konzern musste unlängst die Preise für die Konsole Xbox anheben,obwohl deren Absatz bereits schwächelte – der geplante Stellenabbau trifft unter anderem diesen Bereich. Die neue Chefin der Sparte,Asha Sharma,forderte daraufhin einen »Neustart«. Die Gewinnspanne sei auf drei Prozent geschrumpft.
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atr/Reuters
