

Bild vergrößern
Container im Hafen von Tianjin,China
Foto: VCG / Getty Images
China ist im ersten Halbjahr 2026 der wichtigste deutsche Handelspartner geblieben. Die deutschen Importe aus China nahmen im Vergleich von Januar bis Juni um knapp neun Prozent auf fast 92 Milliarden Euro zu. Gleichzeitig brachen die Exporte in die Volksrepublik in diesem Zeitraum um mehr als zwölf Prozent ein,wie Berechnungen der bundeseigenen Fördergesellschaft Germany Trade and Invest (GTAI) für die Nachrichtenagentur Reuters ergaben.
Zusammen ergibt sich daraus ein Außenhandelsvolumen von rund 128 Milliarden Euro – gut drei Milliarden mehr als mit dem zweitgrößten Handelspartner USA. China hatte erst 2025 die Vereinigten Staaten als Handelspartner Nummer eins verdrängt.
Gesunken sind im ersten Halbjahr auch die Exporte in die USA,wenn auch weniger stark. Sie gingen um rund sechs Prozent auf gut 74 Milliarden Euro zurück. »Trotz trumpscher Zollpolitik bleiben die USA jedoch Deutschlands wichtigstes Abnehmerland«,sagte GTAI-Ostasien-Expertin Corinne Abele. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Frankreich (61,9 Milliarden Euro) und die Niederlande (60,1 Milliarden Euro).
data-area="text" data-pos="15">
China bedroht die deutsche Leitindustrie mit billigen Produkten,die EU ringt um eine Abwehrstrategie. Was bedrohten Unternehmen helfen würde,lesen Sie hier.
tmo/Reuters
