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Zigarettenwerbung von BAT: Umfang der Streichungen hat überrascht
Foto: Norbert Schmidt / IMAGO
British American Tobacco (BAT) will ein Fünftel seiner Stellen abbauen. Etwa 5500 Jobs fielen komplett weg,kündigte der Anbieter von »Lucky Strike«- und »Camel«-Zigaretten am Montag an. Weitere 3500 Arbeitsplätze würden an Dienstleister wie Accenture ausgelagert. »Wir bauen eine zukunftsfähige Organisation auf,die agiler ist,disziplinierter auf die Kosten achtet und sich auf Technologie stützt«,erläuterte BAT-Chef Tadeu Marroco laut einer Mitteilung am Montag. Neben einem Stellenabbau sollen auch strategische Partnerschaften dazu beitragen. Das Gesamtpaket soll nach Angaben des Tabakkonzerns bis 2028 zusätzliche jährliche Einsparungen in Höhe von umgerechnet 695 Millionen Euro einbringen.
BAT habe im Februar zwar angekündigt,dass das geplante Sparprogramm zu einem Stellenabbau führen könnte,schrieb Analyst Pallav Mittal von der Barclays Bank. Der Umfang der Streichungen habe Anleger jedoch überrascht. BAT-Aktien fielen in London zeitweise um knapp zwei Prozent. Die Papiere haben sich in den vergangenen Jahren im Vergleich zu den meisten Wettbewerbern unterdurchschnittlich entwickelt.
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BAT hat in vielen seiner Märkte mit einer sinkenden Nachfrage nach traditionellen Zigaretten zu kämpfen und muss gleichzeitig in nikotinhaltige Alternativprodukte investieren. Wie ihr Konkurrent Philip Morris International Inc. wollen die Briten mehr als die Hälfte ihrer Erlöse mit alternativen Nikotinprodukten wie Vuse-E-Zigaretten und Velo-Nikotinbeuteln erzielen.
Der Absatz von Zigaretten – der klassischen Gewinnstütze – geht weltweit zurück. Das BAT-Geschäft mit Ersatzprodukten wie E-Zigaretten oder Nikotinbeuteln bleibt hinter der Konkurrenz zurück.
mik/Reuters
