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Wirtschaftszentrum Frankfurt: Kein Fels in der Brandung mehr
Foto: Andreas Arnold / dpa
Ausländische Unternehmen haben im vergangenen Jahr erneut weniger Investitionsprojekte in Deutschland angekündigt. Das geht aus einer Auswertung der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY hervor. Demnach sank die Zahl 2025 im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent auf 548 Projekte. Es handele sich bereits um den achten Rückgang in Folge und den niedrigsten Stand seit 2009. »Das ist ein Alarmsignal für den Standort Deutschland«,sagte der Chef von EY in Deutschland,Henrik Ahlers.
Nach eigenen Angaben erhebt EY die Zahlen seit 2006. Erfasst würden Investitionsprojekte,»die zur Schaffung neuer Standorte und neuer Arbeitsplätze führen«,teilte die Gesellschaft mit. Angaben zum Investitionsvolumen machte EY nicht.
Die Zahlen für Deutschland basieren einem Sprecher zufolge unter anderem auf Daten von German Trade and Invest sowie auf eigenen Recherchen. Für andere Länder stützt sich EY ebenfalls auf eigene Recherchen sowie auf Daten nationaler Wirtschaftsförderungsinstitutionen und Behörden.
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Mit 852 Projekten lag Frankreich wie schon in den Vorjahren auf Platz eins,gefolgt von Großbritannien mit 730 Projekten. Beide Länder verzeichneten prozentual allerdings noch stärkere Rückgänge als Deutschland auf Rang drei.
dab/dpa-AFX/AFP
