Auf dem Arbeitsmarkt setzt eine gewisse Frühjahrsbelebung ein – wenn auch bisher nicht mit der erhofften Wirkung.


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Arbeitsagentur in Kiel: Schwache Frühjahrsbelebung
Foto: Axel Heimken / dpa
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im März im Vergleich zum Vormonat um 49.000 gesunken. Sie bleibt mit 3,021 Millionen aber oberhalb der Drei-Millionen-Marke,teilte die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit. Im Vergleich zum selben Zeitpunkt des Vorjahres bedeutet das ein Plus von 54.000 Arbeitslosen. Die Arbeitslosenquote sank im März gegenüber Februar um 0,1 Punkte auf 6,4 Prozent.
Im Monat März erhielten 1,104 Millionen Menschen Arbeitslosengeld,98.000 mehr als im März 2025. Die Zahl der erwerbsfähigen Bürgergeldempfänger belief sich einer Hochrechnung der Bundesagentur zufolge auf 3,82 Millionen – 147.000 weniger als ein Jahr zuvor. Viele Bürgergeldempfänger arbeiten,der Verdienst muss jedoch mithilfe von Bürgergeld aufgestockt werden,um die Kosten des Lebensunterhalts zu decken.
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Auf dem Ausbildungsmarkt gibt es weiterhin eine deutliche Deckungslücke. 213.000 junge Leute hatten bis März weder eine Lehrstelle noch eine Alternative gefunden – und das,obwohl mit 366.000 gemeldeten Ausbildungsplätzen mehr Stellen zur Verfügung stehen,als rechnerisch für die 332.000 Bewerber nötig werden. Zudem unterliegt die Zahl der gemeldeten Stellen einer statistischen Problematik bei der Bundesagentur – die tatsächliche Zahl dürfte Schätzungen zufolge noch um etwa acht Prozent höher liegen.
mik/dpa
