Run auf KI-Chips Nvidia verlangt in China offenbar Vorkasse

Der H200 ist begehrt, mehr als zwei Millionen Stück des KI-Chips von Nvidia sollen chinesische Unternehmen bestellt haben. Der US-Hersteller liefert die Halbleiter laut einem Agenturbericht aber nur noch bei Vorauszahlung nach China.

Weltnachrichten Jan 9, 2026 IDOPRESS

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Platine mit einem Nvidia-Chip

Foto: Michael Bihlmayer / Bihlmayerfotografie / IMAGO

Chinesische Kunden müssen bestimmte KI-Chips des US-Halbleiterherstellers Nvidia neuerdings offenbar komplett im Voraus bezahlen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Demnach verlangt Nvidia ‌bei seinem besonders begehrten Chip-Modell H200 für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI) eine vollständige Vorauszahlung,Damit wolle sich das Unternehmen gegen Unsicherheiten bei der Genehmigung von Lieferungen durch die chinesischen Behörden absichern. Stornieren oder ändern können ‌die Käufer ihre Aufträge demnach nicht.

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Nach Reuters-Informationen haben chinesische Technologieunternehmen mehr als zwei Millionen H200-Chips zum Stückpreis von rund 27.000 Dollar ‌bestellt. Peking habe zuletzt einige ‍Tech-Unternehmen angewiesen,ihre H200-Chip-Bestellungen zu pausieren,da die Behörden noch entscheiden ‍müssten,wie viele chinesische Chips jeder Kunde zusammen mit jeder H200-Bestellung kaufen müsse,sagte ein ‍Insider.

dab/Reuters

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