Während die Gewerkschaftskonkurrenz streikt, haben sich Lufthansa und Ver.di auf einen Tarifvertrag für die neue Tochterfirma City Airlines geeinigt. Die Vereinbarung bringt mehr Gehalt und Urlaub für das fliegende Personal.


Bild vergrößern
Maschine von Lufthansa City
Foto: Oliver Baumgart / foto2press / picture alliance
Mitten im Streik des Ufo-Kabinenpersonals hat sich Lufthansa mit der Gewerkschaft Ver.di auf einen Tarifabschluss für die neue Tochtergesellschaft City Airlines geeinigt. Die Gesellschaft sitzt in München und soll künftig zunehmend regionale Zubringerflüge übernehmen,die bislang von der nahezu namensgleichen Lufthansa Cityline erledigt worden sind. Hier streikt die Kabinengewerkschaft Ufo wegen der drohenden Schließung für einen Sozialplan.
Auch Ver.di-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky lobte den Abschluss: »Das waren harte und intensive Verhandlungen,aber sie haben sich gelohnt! Die Beschäftigten erhalten innerhalb der nächsten Jahre deutlich mehr Gehalt,und auch die Arbeitsbedingungen werden trotz des enormen Wachstumspfades Schritt für Schritt verbessert.«
data-area="text" data-pos="11">
Die Gewerkschaft Ver.di fasst mit dem Vertrag bei einem weiteren Flugbetrieb des Lufthansa-Konzerns Fuß. Auch bei der Discover und der Eurowings sowie beim Lufthansa-Bodenpersonal ist die DGB-Gewerkschaft der Vertragspartner. Das fliegende Personal bei den bestreikten Betrieben der Lufthansa Classic und Cityline wird hingegen weitgehend von den Spartengewerkschaften Vereinigung Cockpit und Ufo vertreten.
jpe/dpa
