Daten von Uno-Umweltprogramm Turkmenistan schließt acht Methanlecks

Technik Sep 2, 2026 IDOPRESS

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Krater von Derweze in Turkmenistan,wo seit mehreren Jahrzehnten unkontrolliert Methan verbrennt

Foto: Li Renzi / Xinhua / IMAGO

Turkmenistan hat damit begonnen,seine riesigen Methanlecks zu beheben. Das zeigen aktuelle Daten des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP). Zuerst hatte der britische »Guardian« berichtet.

Laut der Uno-Organisation seien acht Löcher geschlossen – und unter anderem Rohre und defekte Bohrlöcher repariert worden. »Dies ist ein Durchbruch,was echte,dokumentierte Klimaschutzmaßnahmen angeht«,sagte eine Programmleiterin bei UNEP. Acht Fälle seien ein unglaublicher erster Schritt.

Allerdings gebe es in dem Land noch viele weitere Quellen,die angegangen werden müssten: Allein vergangenes Jahr wurden laut Uno fast 200 Warnungen zu Methanemissionen an Turkmenistan gesandt.

Die ehemalige Sowjetrepublik in Zentralasien wird autoritär regiert. Wegen veralteter Erdgasförderung gilt sie als weltweit größter Einzelemittent von Methan – dem Hauptbestandteil von Erdgas. Es ist ein besonders starkes Treibhausgas. Laut UNEP hält es über einen Zeitraum von 20 Jahren rund 80-mal mehr Wärme in der Atmosphäre als CO₂.

Lesen Sie auch: Satellitendaten zeigen,dass aus Gas- und Erdölbohrungen auf der ganzen Welt haufenweise Methan in die Atmosphäre entweicht. Der Schaden für das Klima ist enorm. Dabei wäre das Problem relativ leicht zu beheben.

atr

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