Werkschließung im Sommer Sozialplan für Playmobil-Beschäftigte ausgehandelt

Seit 1974 bevölkern Playmobil-Figuren die Kinderzimmer. Hergestellt wird das Spielzeug bald nur noch im Ausland. Für die 350 Beschäftigten in Deutschland wird eine Transfergesellschaft eingerichtet.

Technik Apr 20, 2026 IDOPRESS

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Werden bald nicht mehr in Deutschland hergestellt: Playmobil-Figuren

Foto: PLAYMOBIL

Die Verhandlungen über einen Sozialplan für die Beschäftigten des letzten deutschen Playmobil-Werks im mittelfränkischen Dietenhofensind nach Angaben des Mutterunternehmens,der Horst-Brandstätter-Group,abgeschlossen. Man habe sich mit den Arbeitnehmervertretern darauf geeinigt,eine Transfergesellschaft einzurichten sowie den betroffenen Mitarbeitern Abfindungen zu zahlen,teilte das Unternehmen mit.

Die Unternehmensgruppe hatte beschlossen,das Werk in Dietenhofen,wo derzeit 350 Menschen beschäftigt sind,zum 30. Juni zu schließen. Die Fertigung der berühmten Playmobil-Figuren werde künftig in ausländischen Werken,etwa in Malta und Tschechien,fortgeführt.

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Firmenchef Bahri Kurter hatte auf der Spielwarenmesse im Januar angekündigt,es könne eine Trendwende geschafft werden. Das Unternehmen will es im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA,Mexiko und Kanada versuchen,unter anderem mit Playmobil-Figuren,die berühmte Fußballspieler darstellen sollen.

Mit Playmobil geht es rasant bergab. Wer dafür verantwortlich gemacht wird,lesen Sie hier.

svs/dpa

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