Experiment mit Elektroden Selbstloses Verhalten lässt sich offenbar künstlich erzeugen. Zumindest ein bisschen

Warum sind einige Menschen großzügiger als andere? Womöglich liegt die Antwort im Kopf. Wissenschaftlern ist es mit künstlichen Impulsen gelungen, Menschen zu Altruismus zu animieren.

Technik Feb 13, 2026 IDOPRESS

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Studienteilnehmer beim Experiment: »Es ging um echtes Geld«

Foto: Nicolas Zonvi

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Bislang halte der altruistische Effekt durch die einmalige Stimulation beispielsweise nur kurz an,sagt Studienautor Ruff. »Aber wenn man das wiederholt macht,kann man im Prinzip möglicherweise länger anhaltende Effekte haben«,betont er – und zog eine Parallele zu Physiotherapie oder Fitnesstraining: Auch dort führten erst Wiederholungen zu einem längerfristigen Erfolg.

Der Düsseldorfer Psychologe Kalenscher verweist darauf,dass man andere Formen von Hirnstimulation therapeutisch gegen Depressionen einsetzt. Es sei denkbar,dass die nun verwendete Stimulation mittelfristig dazu beiträgt,soziales Verhalten anzuregen und Empathie auszulösen. Kandidaten dafür fallen wahrscheinlich jedem sofort ein.

koe/dpa

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