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SpaceX-Rakete im Mai: Ungewöhnlicher Börsengang
Foto: Cristobal Herrera-Ulashkevich / EPA
Das Raumfahrt- und Satellitenunternehmen SpaceX plant bei seinem für den 12. Juni geplanten Börsengang offenbar einen Stückpreis von 135 Dollar je Aktie. Das gaben Insider gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters an.
Der Konzern von Elon Musk wolle rund 555 Millionen Aktien zu diesem Kurs platzieren,etwa 75 Milliarden Dollar einsammeln und auf eine Gesamtbewertung von 1,75 Billionen Dollar kommen. Um die große Fangemeinde des Milliardärs einzubinden,sollen bis zu 30 Prozent der Papiere an Privatanleger gehen – eine bemerkenswert hohe Quote.
Dass zu diesem frühen Zeitpunkt ein fester Zielpreis genannt wird,ist ungewöhnlich. Normalerweise rufen Börsenkandidaten vor den Präsentationen für Investoren – der sogenannten Roadshow – zunächst eine Preisspanne aus. Der endgültige Ausgabepreis wird dann meist erst am Tag vor dem Debüt festgelegt.
Bei SpaceX soll die Roadshow an diesem Donnerstag beginnen. Die begleitenden Investmentbanker stehen nun vor der Aufgabe,ausreichend Nachfrage zu erzeugen.
Die realen Zahlen decken den hohen Preis noch nicht ab. Der Umsatz von SpaceX stieg zwar im ersten Quartal auf 4,69 Milliarden Dollar,von 4,07 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig machte das Unternehmen 2025 einen Nettoverlust von 4,94 Milliarden Dollar.
Für Investoren wetten vor allem auf Musk und dessen ambivalente unternehmerische Erfolgsbilanz. Faktisch verbrennen zwei der drei Geschäftsbereiche von SpaceX derzeit noch Geld.
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Der Börsengang gilt als einer der bedeutendsten der jüngeren Geschichte und dürfte eine ganze Welle von Emissionen großer Technologiekonzerne einläuten,zu denen auch die KI-Entwickler OpenAI und Anthropic gezählt werden.
SpaceX gilt als die wichtigste Säule im Imperium von Elon Musk,des reichsten Menschen der Welt.
ssu/Reuters
