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Illustration mit Logo von Open AI
Foto: Dado Ruvic / REUTERS
Wie ein versierter Hacker verschaffte sich die in einer vom Netz getrennten sogenannten Sandbox eingesperrte KI von OpenAI erst Zugang zum freien Internet und brach dann auf eigene Faust in die Computersysteme einer anderen KI-Firma ein. Dabei nutzte sie unentdeckt gebliebene Sicherheitslücken aus. Nun wird bekannt,dass es nicht der einzige Vorfall dieser Art war.
Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen Manager des New Yorker KI-Infrastrukturanbieters Modal Labs sowie zwei weitere mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Der KI-Agent von OpenAI,eine auf eigenständige Problemlösungen spezialisierte und eigenständig agierende KI,hat diese Gelegenheit genutzt,um sich Zugriff auf die Rechenkapazitäten jener Testumgebung zu verschaffen und dort eigenen Code auszuführen. Da es sich bei der Testumgebung ebenfalls um eine nach außen abgeschirmte Sandbox handelte,seien die Systeme von Modal Labs dabei nicht kompromittiert worden,betonte der Manager.
OpenAI hatte den Vorfall erst bemerkt,nachdem die Gefahr bereits gebannt und die US-Bundespolizei FBI eingeschaltet worden war. Eine Stellungnahme zu den neuen Erkenntnissen lag zunächst nicht vor.
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Schon jetzt werden große Teile von Programmiercodes in Techunternehmen mithilfe von KI-Software geschrieben,allerdings unter menschlicher Aufsicht. Der Moment,in dem die Entwicklung künstlicher Intelligenz automatisiert werden kann,gilt als ein Wendepunkt. Die Vorhersage,wie sehr dies den KI-Fortschritt beschleunigen werde,sei schwierig,heißt es in dem offenen Brief. Aber es gebe ein »reales Risiko«,dass das Tempo »unsere Fähigkeit übertreffen wird,die sich daraus ergebenden Systeme zu verstehen oder zu kontrollieren«.
Es benötige internationale Zusammenarbeit,weil jedes Land und jede Entwicklerfirma unter Konkurrenzdruck stünden,den KI-Fortschritt nicht abzubremsen,heißt es in dem Brief. Zudem fehlten aktuell noch die technischen Mittel und ein Regelwerk dafür.
jpe/dpa/Reuters
