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Johnson's Baby Puder: 76.000 Klagen in den USA
Foto: Mike Segar / REUTERS
Johnson & Johnson hat im jahrelangen Rechtsstreit um angeblich krebserregende Talkumprodukte einem milliardenschweren Vergleich zugestimmt. Der US-Pharmakonzern will 5,5 Milliarden US-Dollar zur Beilegung der Klagen bereitstellen.
Voraussetzung dafür ist,dass sich führende Klägerkanzleien auf Landes- und Bundesstaatenebene der Einigung anschließen. Mindestens 95 Prozent der verbleibenden Klagen wegen mutmaßlich durch Talk verursachten Eierstockkrebs müssen sich zudem am Vergleich beteiligen. Die vorgeschlagene Einigung stelle einen »effizienten Abschluss« der Klagewelle dar,hieß es von Johnson & Johnson.
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Zuletzt war der Konzern mit rund 76.000 Klagen konfrontiert. Im Juni hatte Johnson & Johnson mitgeteilt,insgesamt 11 Milliarden US-Dollar für die Talkum-Rechtsstreitigkeiten zurückgestellt zu haben.
»Obwohl wir überzeugt sind,dass sich das Unternehmen bei einer Fortsetzung der Verfahren letztlich durchgesetzt hätte – wie bereits in der überwiegenden Mehrzahl der bislang verhandelten Fälle –,ermöglicht uns diese Einigung,das Thema hinter uns zu lassen und uns auf unsere Mission zu konzentrieren,Medikamente und Medizintechnik zu entwickeln,die Leben retten«,wird Erik Haas,Vizepräsident für Rechtsstreitigkeiten bei Johnson & Johnson,in einer Stellungnahme auf der Unternehmenswebsite zitiert. In Großbritannien gibt es eine ähnliche Sammelklage gegen den Konzern.
mamk/dpa-AFX
